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Bevölkerungsschutz

 

 

Listengemeinschaft von CDU, FDP und UWV regt Anschaffung von Satellitentelefonen für den Kreis Euskirchen an und fordert umfassendes Wassermanagement

 

 

 

Noch immer beschäftigen die Eindrücke der Flutkatastrophe viele Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen. Gut drei Monate nach dem Hochwasser gilt es Lehren aus dem Geschehenen zu ziehen und die Weichen für die Zukunft und den Wiederaufbau zu stellen. Auf Initiative der Listenpartner CDU, FDP und UWV wurde daher zur Verbesserung unseres Katastrophenschutzes im letzten Kreistag im September die neue Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz gegründet. In dieser Arbeitsgruppe sollen aus den Erfahrungen der Flutkatastrophe konkrete Vorschläge zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Infrastruktur bei Großschadensereignissen bzw. im Katastrophenfall für unseren Kreis erarbeitet werden.

Als ersten Baustein hat unsere Listengemeinschaft mit einem Antrag die Anschaffung von Satellitentelefonen für den Kreis Euskirchen angeregt. Nicht nur die von der Flut betroffenen Bürgerinnen und Bürger konnten tagelang nicht kommunizieren. Während der Katastrophe war auch das digitale Netz des Rettungsdienstes nicht mehr nutzbar. Die digitale Infrastruktur im Kreisgebiet und darüber hinaus war weitestgehend zerstört. Zur Vermeidung künftiger Schäden von Leib, Leben und Eigentum unserer Mitbürger ist eine zeitnahe und sichere Alarmierung unverzichtbar. Unsere Fraktionen halten daher die Anschaffung von Satellitentelefonen für den Kreis Euskirchen, eventuell im Verbund mit einem Nachbarkreis, für erforderlich.

CDU-Fraktionsvorsitzende Ute Stolz: „Es kann nicht sein, dass in einem Katastrophenfall die Kommunikation in diesem Maße wie bei der Flut im Juli wegbricht. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Bei einem Ausfall der herkömmlichen Netze würden uns digitale Geräte weiterhin die so wichtige und im Ernstfall unverzichtbare Kommunikation ermöglichen."

Darüber hinaus haben wir einen Antrag zum Wasserwirtschaftsmanagement im Kreis Euskirchen gestellt und die Verwaltung um die Durchführung einer Informationsveranstaltung zur Frage dringend notwendiger Maßnahmen zur Schaffung weiträumiger Retentionsflächen zur Rückhaltung bei Starkregenfällen samt ihrer planerischen Grundlagen gebeten.

UWV-Fraktionsvorsitzender Franz Troschke: „Angesichts der Umweltkatastrophe im vergangenen Juli ist es nun dringend geboten, die Thematik der Wasserversorgung bzw. Wasserrückhaltung nicht nur in Dürreperioden, sondern auch bei Starkregenereignissen weiter intensiv anzugehen und Vorschläge für entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten.“