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Ausstieg aus der Braunkohle

Klimaschutz ist ein äußerst komplexes und sensibles Thema. Leider wird in der aktuellen Diskussion allzu oft – wie derzeit bei vielen komplexen Themen der Gegenwart – versucht, den Menschen einfache Lösungen vorzugaukeln. Die gibt es aber nicht! Vielfältige Aspekte sind zu beachten, um nicht letztlich Chaos für das Klima, Wohlstand und gesellschaftlichen Frieden zu riskieren.

Die Kreisverwaltung hat die AGIT um eine Begutachtung gebeten, wie viele Betriebe im Kreis Euskirchen von einem Ausstieg aus der Braunkohle betroffen sind.

Zu den Ergebnissen referierte die Wirtschaftsförderin des Kreises Euskirchen, Iris Poth, in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Konversion Vogelsang am 05.06.2019.

Die Betroffenheitsanalyse der AGIT können Sie hier nachlesen.

Vermutlich hätten wenige Bürger im Kreis Euskirchen richtig geschätzt, wie viele Arbeitsplätze bei uns im Kreis von diesem Ausstieg direkt betroffen sind.

Wir werden seitens der CDU-Fraktion darauf achten, dass adäquate Lösungen gefunden werden, um diese Arbeitsplätze im Kreis zu erhalten. Aber dafür brauchen wir Übergangsfristen, auch wenn die „Marktschreier“ in dieser Thematik den Eindruck zu vermitteln suchen, den Ausstieg könne man quasi von heute auf morgen durch einfaches Abschalten der Kraftwerke realisieren. Wenn man verantwortlich handeln will, wird das nicht möglich sein. Es gehört zur Ehrlichkeit gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern, das auch so zu sagen!